Fete bei "Dete" half "Nachbarn in Not" 

Man soll die Feste feiern, wie sie nun einmal fallen. Das lehrte uns der Volksmund und eine Hand voll Müsener, die in der ausklingenden Adventszeit kurz entschlossen den ersten Weihnachtsmarkt am Fuße der Martinshardt aus der Taufe hoben. Aus einer "Bierlaune" heraus war die Idee entstanden und ohne lange Diskussion in die Tat um-gesetzt worden.

Der 'Dete'-Klaus war mit von der Partie und lagerte flugs seinen Fuhrpark aus, schmückte die neu errichtete Doppelgarage und machte den Vorplatz zum Festplatz. Die Nachbarn in Reichweite und das örtliche Landkaufhaus Setzer warne sofort mit dabei, trugen spontan zum Gelingen der Fete bei. Freitags noch schnell eingekauft, am Samstag schon kräftig gefeiert. Von 11 Uhr bis zum vorgerückter Stunde. Und die Überraschung war groß: Bei Würstchen, Waffeln und Wein zum Freundschaftspreis ließen sich die Müsener nicht lange bitten und strömten in Massen an der Dorfmitte vorbei zum 'Dete'-Klaus und seinen Mitstreitern. Der war fast so erstaunt wie erfreut, wie viele Leute es auf einmal auf sein Gehöft verschlagen hatte.

Trotz der Minipreise waren die Unkosten schnell gedeckt und sogar ein kleine Überschuss erwirtschaftet. Aufgestockt auf 300 Euro konnte der Erlös jetzt an die SZ-Aktion 'Nachbarn in Not' weitergeleitet werden. Vom Andrang haben sich die Beteiligten über die Feiertage zumindest halbwegs erholt, und schon jetzt steht eins fest: Den Müsener Weihnachtsmarkt soll es in diesem Jahr wieder geben!    

Quelle: Siegener Zeitung, 19.01.2003