Im Rahmen des europäischen Tag des Denkmals am 14.09.2008 veranstaltete der Altenberg und Stahlberg Verein ein Fest auf dem Altenberg. Dort sind die Reste einer alten Siedlung zu sehen, die in den Siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entdeckt und ausgegraben wurden. Damals wurde auch ein Aussichtsturm auf dem Altenberg errichtet. Die Holzkonstruktion hat aber mit den Jahren sehr gelitten und daher ist der Turm zur Zeit für Besucher gesperrt. Da sich die Sanierung nicht rentiert, soll demnächst dort ein neuer Turm entstehen. Nach einem Gottesdienst wurde an dem alten Turm ein riesiges Plakat mit einer Zeichnung des geplanten Turm-Neubaus enthüllt.
Das äußere Erscheinungsbild bleibt ähnlich, allerdings wird der Aufgang aus einer Metall-Wendeltreppe bestehen. Der Erlös des Festes soll den Neubau mitfinanzieren.

Und bei strahlendem Sonneschein konnten die Veranstalter auch viele Besucher begrüßen.
Musikalisch untermalten das Fest der Tambourcorps Müsen, der Musikverein Müsen, das Blasorchester Kreuztal und zum Abschluss ab 17 Uhr die Redhair Mountain Devils. in regelmäßigen Abständen wurden fachkundige Führungen durch die Wüstung Altenberg angeboten und ein Schmid zeigte dem interessierten Publikum sein können. Für die kleinen Besucher wurde auch einiges geboten, so konnten Sie in einer Sandfläche nach "Schätzen" suchen. Aber eigentlich war die gesamte Wüstung und der angrenzende Welt ein großer Abenteuerspielplatz.
Zur Mittagszeit wurde eine deftige Erbsensuppe gereicht und auch Kaffee und Kuchen wurde angeboten. Anscheinend hatten die Veranstalter aber nicht mit so vielen Besuchern gerechnet. Denn schon Früh war die Suppe alle und bereits um 14.30 Uhr waren die Kuchenvorräte erschöpft. Kurz danach gab es dann auch keine Brötchen mehr zu den Würstchen und auch das einzige Rondell konnte den Ansturm der durstigen Kehlen oftmals nur schleppend bewältigen.
Dazu muss man sagen, das die Veranstalter nur äußerst selten die Organisation eines Festes in dieser Größenordnung zu schultern haben. Bei einer Wiederholung werden sie bestimmt diese Probleme gelöst habe.
Hervorragend hatten die Veranstalter die "Anreise" gelöst. Wer nicht zu Fuß auf den Altenberg kommen konnte oder wollte, für den standen sowohl von Müsen wie auch von Littfeld Pendel-Busse zur Verfügung.
Wir hoffen, dass das Ziel des Festes erreicht wurde und der Neubau des Turms bald in Angriff genommen werden kann. Infos und Berichte vom Bau findet Ihr dann natürlich hier auf Muesen.de.