Stahlberg-Quintett im Siegener Schlossgarten

Begeisterte beim Auftritt in der „Stadt“ bei Sonntagnachmittag um 4 im Schlossgarten

Rund hundert Gäste wurden belohnt für ihren Besuch im Schlossgarten, trotz unsicherer Wetterlage.

Der Regen war vorbei und mit einem Hauch Sonnenschein startete das Stahlberg-Quintett, fünf Bläser und ein Schlagzeuger aus dem geschichtsträchtigen Dorf Müsen, aus dem nördlichen Siegerland, im Siegener Schlosspark.

Die kleine Band mit der vielseitigen instrumentalen Besetzung hatte zudem ein erstaunlich breites musikalisches Repertoire mitgebracht. Von traditionellen Märschen und Polkas führte die Reise, launig moderiert von Rüdiger Bräm, über das Chianti-Lied nach Italien. In diesem ersten Teil waren Trompete, Werner Boss und Hans-Jürgen Reber, Tenorhorn, Gernot Schreiber, Posaune, Rüdiger Bräm, Tuba, Manfred Knipp und Werner Kahl mit komplettem Schlagzeug tonangebend und perfekt unterstützt durch Wahler-Studios Tontechnik.

Weiter ging es musikalisch mit dem klassischen Wabash-Blues nach Ohio, mit Longstreet Dixie über New Orleans bis nach Kuba mit Guantanamera. Dafür wechselte Werner Boss, der auch als „Boss“ des Stahlberg-Quintetts gilt, zum großen Kontrabass und Manfred Knip von der großen Tuba zur filigranen Klarinette. Zum Abschluss dieser Weltreise spielten die Müsener-Jungs Rixdorfer Blasmusik aus dem Berlin der zwanziger Jahre und – wie könnte es anders sein – einen zünftigen Marsch.

Quelle: Medieninfo KulturSiegen, 26.08.2013

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