Protokoll vom 2.Stammtisch „Müsener für Müsen“

Information – Diskussion – Aktion - Vereins- und Partei-Übergreifend

 

1 Begegnungsplätze

1.1 Dorfmitte

Ulrich Bensberg steht mit der Stadt Hilchenbach in Verbindung, damit diese aus dem Grundstück neben dem Gasthof Stahlberg den Fußweg wieder vervollständigt.
Außerdem schlug Ulrich Bensberg vor, dort zwei Bänke und einen Tisch zum verweilen aufzustellen. Weiterhin wurde vorgeschlagen, dort Informationstafel aufzustellen. Zum einen sollen diese die Schaukästen der Vereine ersetzen, zum anderen könnte da aber auch die Dorfgeschichte dargestellt werden, „wie z.B. in Nenkersdorf“ (Gisela Siemens). Ein weiterer Vorschlag war ein Sechseck-Pavillon mit Sitzgelegenheit und Schaukästen an den Wänden. Hier müssen aber erst mal ein Gespräch mit den Ortsvereinen geführt werden.
Eine Alternative zu diesen Vorschlägen wäre eine Litfaß-Säule, mit Platz zum Plakatieren.
Giesela Siemens regte an, ein Schachfeld in der Dorfmitte aufzustellen.

Es gab bereits Gespräche bzgl. der Patenschaft über dieser Fläche. Näheres wird es bei dem nächsten Stammtisch geben.

1.2 Bürgerbegegungspark

Ulrich Bensberg stellte einen Vorschlag der Arbeitsgruppe für einen Bürgerbegegnungsplatz auf der Kirchwiese vor. Die Idee ist klein anzufangen und bei entsprechendem Interesse das Gebiet zu erweitern. Der Vorschlag fand die Zustimmung der Anwesenden und soll weiter verfolgt werden. Kontakte wegen der Nutzung des Feuerlöschteiches bei der Kirchwiese bestehen mit der Schule und dem Kindergarten, aber auch mit den Anglerfreunden.
Das Presbyterium wird zudem die Diskussion bzgl. der Fläche aufnehmen.

1.3 Kirche

Ein Vorschlag zur Aufwertung der Dorfmitte war die Öffnung des Geländes vor der Kirche. Eine Idee war, das vorhandene Tor auszuhängen und Bänke an den Weg zur Kirche zu stellen. Diese Idee hat aber laut Herrn Pastor Weiß im Presbyterium nicht die Zustimmung erhalten.

1.4 Gelände oberhalb des Feriendorfes

Auf dem Platz oberhalb des Feriendorfes hat eine Veranstaltung der Treckerfreunde stattgefunden, die leider wegen des schlechten Wetters keinen großen Anklang gefunden hat. Die Treckerfreunde waren aber von dem Gelände angetan und vielleicht könnten sie sich eine stärkere Nutzung vorstellen.
Der Gedanke über eine Begegnungsstätte auf der attraktiven Fläche im Feriendorf wurde recht positiv aufgenommen. Auch wenn die Entscheidung für einen anderen Standort getroffen wird, wäre es schön wenn die Rasenfläche mit einigen Sitzbänken aufgewertet werden könnte um Spaziergängern eine kurze Rast zu ermöglichen. Die Nutzung des ehemaligen Tennisplatzes und die Problematik mit dem Bodenbelag wurden wieder angesprochen. Der Platz darf mit dem jetzigen Belag nicht als Sportstätte genutzt werden. Zumindest war das die Information, die vor vielen Jahren dem TuS gegenüber gemacht wurde. Wieland Abele regte an, dass man mal prüfen sollte, ob es nicht in der Zwischenzeit eine kostengünstige Möglichkeit zu Änderung des Bodenbelages gibt. Alternative Möglichkeiten zur Nutzung der Fläche sind angestoßen worden. Man kann gespannt sein, welche Vorschläge beim nächsten Stammtisch diskutiert werden.
Bei diesem Thema wurde auch kurz die aktuelle Problematik im Freibad angerissen. Dort hat es Beanstandungen vom TÜV gegeben. Die aktuelle Mängelliste: Aufgang zur Kinder-Rutsche, Sanierung Hauptgebäude und Umbau-Maßnahme am Sprungturm. Hier konnte Andreas Bolduan aus der letzten Bauausschusssitzung des Hilchenbach Stadtrates berichten, dass die Verwaltung sich mit weiteren Angeboten auseinander setzen werde und diese gemeinsam mit dem TuS besprechen wird.

2 Patenschaften für Grünflächen

Bei den Patenschaften für städtische Grünflächen konnte man erste Ergebnisse aufzeigen. Für die Verkehrsinsel Hauptstraße/Stahlbergstraße haben Bernd Schmidt und Manfred Wunderlich einen Patenschaftvertrag abgeschlossen. Mit Unterstützung des Bauhofs wurde die Verkehrsinsel mittlerweile von den Beiden umgestaltet. Bilder dokumentierten die Neugestaltung.
Für eine städtische Fläche in der Schleppbahn wird Rüdiger Andreeßen einen Patenschaftvertrag unterschreiben. Mit den Arbeiten hat er bereits begonnen. Für den nächsten Stammtisch wird versucht Fr. Grebe als zuständige Ansprechpartnerin der Stadt Hilchenbach zu gewinnen.

3 Dorffest

Anlässlich des 700-Jahr-Jubiläums der Grube Stahlberg veranstaltet der Altenberg Verein vom 28.05. bis zum 01.06.2013 ein Symposium für Fachbesucher. Schon bei den letzten Veranstaltungen war die Idee geäußert worden, am Ende dieser Veranstaltung ein größeres Fest zu veranstalten. Um dieses Jubiläum auch mit den Müsener Bürgern zu feiern, benötigt der Altenbergverein natürlich Unterstützung.
In der Vergangenheit wurden mehrere Dorffeste veranstaltet, deren Leitung der Kulturverein inne hatte. Bernd Hoffmann informierte, dass sich der Kulturverein derzeit nicht in der Lage sieht, ein solches Fest federführend zu organisieren. Um solch eine Organisation dennoch umzusetzen, benötigt man die Bürger und Vereine im Ort. Rolf Golze vom Altenberg- und Stahlberg-Verein signalisierte bereits, dass er den Vereinen kurzfristig das Programm für die Feier im Jahr 2013 vorstellen möchte. Termin dieser Veranstaltung folgt in Kürze.

Hans-Jürgen Reber meinte, ein kleines Dorffest am Stolleneingang wäre besser, als ein großes, überladenes Dorffest. Da der Altenberg-Stahlberg-Verein auf seine Weise, sehr viel für den Ort leiste, nämlich, indem er das kulturelle Bergmannserbe des Ortes bewahrt, sollte es Ehrensache sein, sich zu beteiligen. Andreas Bolduan strich noch einmal heraus, dass die Art des Abbaus in den Gruben im Müsener Revier europaweit einzigartig ist. Was kann getan werden, um den Verein zu unterstützen?

4 Alte Menage

Das Gebäude "Alte Menage" auf der Stollenhalde hat immer noch keinen Käufer. Da es sich bei dem Gebäude um eines der letzten aus der Bergbauzeit Müsens handelt, ist der Wunsch, dass das Gebäude erhalten bleibt. Jenny Bensberg hat Ideen zu einer möglichen Nutzung des Gebäudes vorgetragen:
- Betreutes Wohnen
- Mehrgenerationenhaus
- Jugendherberge
- ein Cafe
- Nutzung einzelner Räume als Treffpunkt für Jung und Alt
- Internet-Cafe
- Musik-Unterricht
- Poststelle
- Ausstellungsräume
- Kammerkonzerte
- Frühstückstreff
- Weinecke
- Antiquitätenladen

Herbert Jung fragte, was eine Sanierung denn kosten würde.
Jens Weigand meinte, man müsste die Idee der „Herberge für Wanderer“ aufgreifen. Eventl. könnte mit Spenden gerechnet werden. Man sollte jedoch keinen Veranstaltungsraum aus der alten Menage machen, um nicht weitere Konkurrenz zu bestehenden Gebäuden zu schaffen.
Steffi Schulz-Ballion griff den Gedanken mit dem Café auf und meinte, dass es ja sonst hier im Ort keine solche Möglichkeit gibt.
Ulrich Bensberg sah die Wichtigkeit vor allem im Erhalt des Gebäudes als historisches Gebäude im Ort, das in die Lage versetzt werden sollte, das tägliche Leben der Menschen zu unterstützen.
Die alten Bestände aus dem Heimatmuseum könnte zurückbekommen werden. Diese befinden sich momentan in Helberhausen.


Die Vorschläge werden zur Diskussion im Forum auf Muesen.de veröffentlicht. Gleichzeitig wird eine Begehung mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadt Hilchenbach organisiert. Einen genauen Termin werden wir über www.Muesen.de bzw. per Mail noch bekannt geben.

5 Muesen.de

Die Webseite von Müsen ( www.muesen.de ) stellte Jens Weigand vor. Er gab einen kurzen Überblick über die Inhalte und stellte dann den Bereich für die "Müsener für Müsen"-Initiative vor. Dort kann man Infos zu den wichtigen Themen und die Protokoll der Stammtische finden. Es gibt auch ein Forum, in dem man an den Diskussionen zu den Themen teilnehmen kann, auch wenn man nicht bei den Stammtisch-Sitzungen dabei war.
Diese Internet-Plattform soll alle Interessierte Bürger über den aktuellen Stand in Müsen informieren.

6 Müsener Originale

Für ein Projekt der Universität Siegen werden Müsener gesucht, die das Müsener Platt beherrschen. Der TuS Müsen hat bereits einige Müsener an die Uni gemeldet.

7 Neuigkeiten

7.1 Kirche

Pastor Weiß gab eine paar Information
- Das Presbyterium sucht neue Mitglieder. Pastor Weiß bemerkte, dass man sich nun bei einer Wahl für 4 Jahre verpflichtet und nicht mehr wie früher für 8 Jahre. Wer Interesse hat, kann sich bei Pastor Weiß melden.
- Das alte Pfarrhaus neben dem Kindergarten wurde an eine Familie aus Dahlbruch verkauft.
- Die nach einem Blitzeinschlage beschädigte Geläutanlage in der Kirche wurde erneuert und ist jetzt auch komplett richtig eingestellt.

7.2 Stahlberg Grundschule

- Die Grundschule hat für da nächste Schuljahr 2 Eingangsklassen.
- Die OGS (offen Ganztagsschule) wird gut angenommen.

7.3 Straßenzustände in Müsen

Andreas Bolduan stellte eine Übersicht der Straßenzustände der Stadt Hilchenbach vor. Daraus ging hervor, dass ca. 75% der Hilchenbach Straßen baufällig sind und dafür ein Bedarf von 4 Millionen Euro veranschlagt wird. Aktuell stehen demgegenüber lediglich 160.000€.
Im aktuellen Plan für 2011 werden wohl in Müsen nur die Straßen Am Bocherich in Höhe des Sportplatzes und die Stahlbergstraße von der Hauptstraße bis zu Molzekuhl überarbeitet.

7.4 Dichtigkeitsprüfung

Es wird eine optische Prüfung und nicht nur eine Druckprüfung akzeptiert. Außerdem wurden drei Schadenskategorien mit unterschiedlichen Behebungsfristen eingeführt: A Behebung innerhalb von 6 Monaten, B Behebung innerhalb von 5 Jahren, C keine Behebung notwendig.

Glück Auf