Müsen – Dorf mit Character

Unter diesem Motto wird Müsen am diesjährigen Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnehmen. Auf einer Dorfversammlung in der Vereinsturnhalle des TuS Müsen waren die Müsener Bürger aufgerufen, ihre Ideen und Wünsche für die Zukunft des Dorfes am nördlichen Rand des Siegerlandes einzubringen. Und fast 100 waren dieser Einladung gefolgt.

Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort des Hilchenbacher Bürgermeisters Hans Peter Hasenstab. Martin Born, Ortsvorstehers des Hilchenbacher Stadtteils Grund, welches ebenfalls am Wettbewerb teilnimmt, ermutigte in einer kurzen Ansprache die Müsener zur Teilnahme. Er überreichte ein Schild mit dem Spruch "Was kann ich für die Gemeinschaft tun?", welcher für Ihn und generell in Grund eine Art Leitspruch für die Teilnahme am Wettbewerb gewesen ist. Dieser soll nun auch in Müsen zum guten Gelingen beitragen, zumal das Schild 2011 durch die Müsener Tischlerei Bensberg gefertigt und gestiftet wurde.

Der Wettbewerb und seine Inhalte wurden durch Jens Weigand vom Bürgerforum „Müsener für Müsen“ vorgestellt. Nach der Einführung konnten die Anwesenden an Themeninseln zu den Wettbewerbsthemen „Konzeption und  Gestaltung“, „wirtschaftliche Entwicklung“, „Soziales und kulturelles Leben“, „Baugestaltung“, „Grüngestaltung“ und „Dorf in der Landschaft“ Meinungen und Ideen kundtun. Dazu standen Ansprechpartner vom Bürgerforum und auch wettbewerbserfahrene Mitarbeiter der Stadt Hilchenbach zur Verfügung.

Recht schnell entwickelten sich lebhafte Diskussionen und die Themen hatten eine sehr große Bandbreite. Sie reichten z.B. von dem Wunsch nach Postkarten mit Müsener Motiven über Obstbaumschnittkurse oder einer Tauschbörse für Pflanzen, Stauden oder Blumenzwiebeln bis zu einem vereinsübergreifenden Cafe als kommunikativem Treffpunkt. Auch das notwendige ehrenamtliche Engagement und dessen Würdigung oder die Zusammenarbeit der Ortsvereine waren Themen.

Für Kinder und Jugendliche gab es eine eigene Themeninsel. Hier konnten Themenübergreifend die Belange der zukünftigen Generation angesprochen werden. Dies war aber nur eine Vorstufe, denn für die Kinder und Jugendliche wird es nach Ostern eine gesonderte Veranstaltung geben.

Über eine Stunde wurde eifrig diskutiert und Punkte gesammelt. Im Anschluss stellten die jeweiligen Ansprechpartner der Themeninseln einen Überblick über die besprochenen Themen und Wünsche vor. Diese wurden gesammelt und bilden die Grundlage für die weiteren Schritte bei der Vorbereitung für die Wettbewerbsteilnahme.

Ganz besondere Erwähnung erfuhr noch der Beitrag von einer jungen Müsenerin, die sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht hatte. Auf Ihrem liebevoll gestalteten Zettel stand zu lesen: „Zukunft in Müsen – Wir alle Müs(s)en zusammen arbeiten und aus einem kleinen Dorf ein großes machen“.

Quelle: Muesen.de, 19.04.2014

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