„Almabtrieb“ mit Treckern begangen

Müsen. 50 Traktoren und anderes Gerät machten den „Almabtrieb“ in Müsen zu einem Erfolg. Damit hat das Dorf wohl ein weiteres Kreuz im jährlichen Festkalender.

kaio - Für verrückte und ausgefallene Aktionen sind die Müsener ja schon lange bekannt. Immer neue Gründe finden sie, um am Ende ausgelassen zu feiern. Am Donnerstag gab es in dem Bergmannsdorf einen Almabtrieb der ungewöhnlichen Art: nicht – wie üblich – mit Kühen, sondern mit rund 50 Traktoren. Startpunkt war der lange Weg in der Aspe, wo um Punkt 15 Uhr über Funk vom letzten Wagen das Startsignal kam. Von der Aspe über die Jakobstraße, die Hauptstraße hinauf, an der Kirche vorbei, die Kindelsbergstraße entlang bis zum Parkplatz des Bürgerhauses ging die knatternde Fahrt. An vielen Haustüren standen die Müsener und vor der Kirche hatte sich eine große Traube Zuschauer gebildet. Am Ziel angekommen, wurde ordentlich gefeiert. Mit schriftlichen Einladungen hatten die Treckerfreunde dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Auch wenn in dem Hilchenbacher Ortsteil noch weit mehr kraftvolle Nutzfahrzeuge schlummern, waren am Freitag bei der Premiere des Almabtriebs rund 50 mit von der Partie. Vom kleinen Kindertraktor mit Elektroantrieb, einem Aufsitzrasenmäher bis zum großen Forstfahrzeug waren Traktoren verschiedener Bauart und Baujahre dabei. Die Idee war ursprünglich von Martin Lau gekommen, der im vergangenen Jahr leider verstorben ist und das Ergebnis somit nicht mehr erleben konnte.

Quelle: Siegener Zeitung, 06.10.2014