Frank HeesDurch einen Freund in Aachen wurde mir ein Artikel aus der Aachener Zeitung zugeschickt. Der Artikel ist ein Porträt von Dr. rer. nat. Frank Hees. Herr Hees ist unter anderem Mitglied der Leitung der RWTH-Institutclusters für Informationsmanagement im Maschinenbau, Lern- und Wissensmanagement und Unternehmenskybernetik an der Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen. Uns seit neuestem berät er Kanzlerin Merkel. Er ist an dem „Dialog über Deutschlands Zukunft“ beteiligt, in dem 123 Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik Visionen über Deutschland im Jahr 2030 entwickeln.

Was macht das Ganze jetzt für Müsen so interessant, dass dieser Artikel hier erwähnt wird? Dr. rer. nat. Frank Hees wurde 1961 in Müsen geboren. Er ist der Sohn des Bäckermeisters Alfred Hees. Mit 19 Jahren hat er damals Müsen verlassen, um in Aachen zu studieren. Auch wenn er die Jugendjahre auf dem Land nicht immer in bester Erinnerung hat, so sind seine Bezüge zur alten Heimat Müsen doch immer noch eng. Hier ein paar Passagen aus dem Artikel:

Müsen kann auf einige Bedeutung als Bergbauzentrum zurückblicken, aber als Hees dort aufwächst, ist die Kohle längst aus der Erde geholt, stattdessen hat man irgendwo den Hund begraben.

Er will raus aus dieser engen Welt, den ersten Schritt macht er mit 16, der Rollerführerschein ist für ihn ein Segen: „Ich konnte es gar nicht erwarten, wegzukommen“, sagt er heute.

So wird es wohl einigen jungen Müsenern gegangen sein und auch noch heute gehen. Ein Dorf wie Müsen kann sich natürlich in vielen Bereichen nicht mit Städten wie Aachen messen. Das aber zahlreiche Müsener im Dorf bleiben und dort Familien gründen zeigt aber auch, dass es Punkte gibt, die für ein Leben auf dem Dorf sprechen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier: Der Generalist im Kampf gegen die Killer-Phrasen